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Islamisiertes Brüssel

 

Bereits im derzeit amtierenden Rat der Stadt Brüssel haben fast die Hälfte der 49 Ratsmitglieder „Migrationshintergrund“. Der Großteil davon sind Muslime. 2015 lag nach Rechnungen von Jan Hertogen der muslimische Bevölkerungsanteil in Brüssel bei 31 Prozent. Das war noch vor der jüngsten Einwanderungswelle.

 

Eine muslimische Partei könnte theoretisch zur weitaus stimmenstärksten Partei der Stadt werden. Diese Stellung hält derzeit die stark muslimisch kontrollierte Sozialistische Partei mit 29 Prozent.

 

Brüssel ist eine fränkische Gründung. Der Ortsname ist derselbe wie der von Bruchsal in Baden-Württemberg. Die Bürgerschaft der Stadt war durch die Jahrhunderte niederdeutsch/niederländisch. Mit der Errichtung des Staates Belgien 1830 setzte durch Zuwanderung eine schnelle Französisierung ein. Um 1900 wurden die niederländischen Flamen von den französischsprachigen Wallonen in die Minderheit gedrückt. Kaum mehr als hundert Jahre danach werden nun die Wallonen zur Minderheit. Die zahlenmäßig aufstrebende Gruppe sind heute die Muslime. 2013 war die Familiensprache nur nur mehr in fünf Prozent der Haushalten niederländisch. In 40 Prozent aller  Brüsseler Haushalte wurde nur oder auch eine Sprache gesprochen, die weder französisch noch niederländisch ist.

 

Nun drängt eine Partei mit einer ganz anderen Kultur als Flamen und Wallonen in den Stadtrat. ISLAM fordert im Wahlprogramm unter anderem für Frauen und Männer getrennte öffentliche Verkehrsmittel. Seit 2012 verfügt die die Partei über zwei Kommunalvertreter: Redouane Ahrouch in Anderlecht und Lhoucine Ait Jeddig in Molenbeek, das neben Saint-Denis in Paris ein Symbol für die islamische Übernahme ganzer Stadtteile in Europa ist. Dort wurde auch der Hauptverdächtige für die Pariser Terroranschläge von 2015, ein algerischer Muslim mit französischem Paß, ausgeforscht und nach einer Schießerei festgenommen.

 

Scharia für Belgien

 

Was 2012 für ISLAM ein Anfang war, soll bei den Kommunalwahlen im Oktober „massiv“ ausgebaut werden. Bisher steht fest, daß die Partei in 14 von 19 Gemeinden der Region Brüssel antreten wird, darunter auch in der Hauptstadt selbst. Zudem in einigen Städten und Gemeinden der Provinzen Löwen, Namür und Hennegau.

 

Die Einführung der Scharia, so die Partei ISLAM, soll durch Volksabstimmung eerfolgen. Der Vorschlag erstaunt. Aber nur auf den ersten Blick. Die Parteivertreter wissen, daß die Scharia und die Forderung nach ihrer Einführung Nicht-Muslime abschreckt. Eine Volksabstimmung klingt hingegen demokratisch, und es scheint derzeit unrealistisch, daß sich eine Mehrheit für die Scharia finden würde. Derzeit. Das Beispiel zeigt, daß sich die ISLAM-Vertreter bis ins Detail mit den demokratischen Gepflogenheiten westlicher Gesellschaften vertraut gemacht haben. Sie spielen auf Zeit, da sie überzeugt sind, Abdelhay Bakkali Tahiri macht kein Geheimnis daraus, daß die Zeit und die Demographie zu ihren Gunsten spielen.

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