Neue Züricher Zeitung (NZZ): News

Startseite
  1. Jüngst haben diverse Schweizer Firmen einen Aktionär aus einem Schwellenland bekommen. Das birgt schwer abschätzbare Risiken, wie die Turbulenzen um Saudiarabien zeigen.
  2. Der saudische Journalist und Regierungskritiker Jamal Khashoggi ist verschwunden. Letztmals war er beim Betreten des saudischen Konsulats in Istanbul gesehen worden, wo er mutmasslich umgebracht wurde.
  3. Wer sich eine Luxuskrankenkasse leistet, hatte bisher die Gewissheit: Jede Klinik des Landes steht mir zur Verfügung. Das ändert sich nun. Das ganze Zusatzversicherungsgeschäft ist im Umbruch.
  4. Viel brauche es nicht mehr, dann komme es wegen der Krankenkassenprämien zu einem Volksaufstand, meint Daniel Scheidegger warnend. Der Präsident der Medizin-Akademie kritisiert die Vielzahl unnötiger Operationen.
  5. Trump hat Aussenminister Pompeo nach Saudiarabien entsandt, obwohl dessen König dem Präsidenten kurz zuvor persönlich versichert hatte, er selbst und Kronprinz Mohammed wüssten nichts über den Verbleib des Journalisten Khashoggi.
  6. Die Schweizer Nationalmannschaft triff in der Nations League auf Island. Verfolgen Sie die Partie im Live-Ticker und Live-TV (ab 20 Uhr 45).
  7. In der Nacht auf Montag ist im Südwesten Frankreichs innert weniger Stunden so viel Regen gefallen wie normalerweise in einem halben Jahr. Die Einwohner mehrerer Gemeinden wurden im Schlaf von tödlichen Wassermassen überrascht.
  8. Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter bleibt weiter ohne parteiinterne Konkurrenz im Rennen um die Nachfolge von Bundesrat Schneider-Ammann. Am Montag hat Regine Sauter ihren Verzicht auf eine Kandidatur bekannt gegeben.
  9. Ein Mann zündet im Schnellrestaurant einen Molotowcocktail und verschanzt sich mit einer Geisel in einer Apotheke. Dann schlägt die Polizei zu. Nach dramatischen Stunden am Kölner Hauptbahnhof schliessen die Ermittler nicht aus, dass es ein versuchter Terroranschlag war.
  10. Die meisten der Kinder seien traumatisiert, sagte der Sprecher des australischen Ärzteverbandes. In einem Brief an Premierminister Scott Morrison fordern 6000 Ärzte eine Änderung von Australiens Migrationspolitik.
  11. Nun hat es der Kensington-Palast offiziell bestätigt: Herzogin Meghan ist schwanger. Das Baby soll im Frühjahr 2019 auf die Welt kommen.
  12. Seit dem Juni 2017 verhandeln Grossbritannien und die EU über die Modalitäten der Trennung und der zukünftigen gegenseitigen Beziehungen. Die Komplexität der Gespräche erinnert an dreidimensionales Schach mit einer tickenden Uhr.
  13. Der britische Hersteller mit indischen Geldgebern macht sich Gedanken zum raschen Ausstieg aus der Welt der Verbrennungsmotoren.
  14. Normalerweise überführen die Stadt Zürich und ihre Detektive Müllsünder mit aufwendigen Ermittlungen. In diesem Fall haben sie es sich allerdings wohl zu leicht gemacht.
  15. Der St. Galler Regierungsrat Benedikt Würth kandidiert nicht für die Nachfolge von Bundesrätin Doris Leuthard. «Das Herz sagt ja zu einer Kandidatur, aber der Kopf sagt nein», teilte der CVP-Politiker am Montag mit.
  16. Die Post ist bei der Reduzierung des Poststellennetzes nach eigenen Angaben auf Kurs. Derzeit gibt es noch 1114 Filialen. Die Gewerkschaft Syndicom wirft der Post indes Augenwischerei vor.
  17. Die Grünen geniessen ihren Triumph bei der Landtagswahl: Sie haben das beste Ergebnis ihrer Geschichte erzielt und sind nun die stärkste Oppositionspartei in Bayern. Einer Regierungsbeteiligung sind sie allerdings kaum nähergekommen.
  18. Vieles spricht für eine Koalition von Christlichsozialen und Freien Wählern. Die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden bayrischen Parteien sind offenkundig, doch es gibt auch Streitthemen.
  19. Jaguar hat für seinen E-SUV I-Pace ein Geräusch entwickelt, das Fussgänger gebührend vor dem Anrollen warnt. Die erste Version aber verfehlte ihr Ziel.
  20. Martin Vetterli, Präsident der ETH Lausanne, sieht bei der Rekrutierung der besten Talente für die Schweizer Hochschulen noch viel Potenzial. In der jüngsten Ausgabe von «NZZ-Standpunkte» spricht er über die Vorzüge des amerikanischen Bildungssystems und die Notwendigkeit zur Offenheit.
  21. Die baldige Pensionierungswelle verschärft die Knappheit an Spezialisten und zwingt Arbeitgeber, vermehrt die Erwartungen der Nachwuchskräfte zu erfüllen. Die «Generation Z» hat andere Erwartungen an die Arbeitswelt als ihre Eltern.
  22. Auch Tiere trinken gern mal einen über den Durst. In Neuseeland ist jetzt die trinkfreudige Neuseeland-Fruchttaube zum Vogel des Jahres 2018 gewählt worden.
  23. Das öffentliche Bild von Karin Keller-Sutter hat sich gewandelt, von der Hardlinerin zur Kompromissschmiedin. Doch solche Etiketten werden der Bundesrats-Topfavoritin nicht gerecht.
  24. Reihenweise sagen FDP-Anwärter auf das Bundesratsamt ab. Nun hat auch der St. Galler CVP-Regierungsrat Würth die Segel gestrichen. Damit kann sich Karin Keller-Sutter nur noch selber ein Bein stellen.
  25. Nach der Bayern-Wahl herrscht vorerst Zurückhaltung zwischen den Regierungsparteien. Verlieren CDU und SPD in Hessen, könnte sich dies ändern.
  26. Bis Montag um Mitternacht müsste Italien seinen Haushaltsentwurf zur EU-Kommission schicken. Doch innerhalb der Regierungskoalition wurde noch am Abend heftig über die Steuerpolitik und andere Programmpunkte gestritten.
  27. Trotz fieberhafter Bemühungen haben die EU und Grossbritannien in den Brexit-Verhandlungen über das Wochenende den erhofften Durchbruch verfehlt. Differenzen bleiben vor allem bei der Irland-Frage bestehen.
  28. Gehört die Nofretete nach Berlin? Ist die Nike von Samothrake im Louvre am richtigen Ort? Und wie ist es mit afrikanischer Kunst? Afrikanische Länder fordern Kunstgegenstände zurück, die in der Kolonialzeit nach Europa gebracht wurden. Die französische Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy klärt im Auftrag von Präsident Macron Rückführungen ab.
  29. Obwohl wir täglich mit technologischen Verheissungen gefüttert werden, steckt das Denken der Zukunft in einer tiefgreifenden Krise. Wir sind ideell ausgebrannt, es kommt scheinbar nicht Neues mehr. Was bleibt zu tun?
  30. Das Vertrauen in Fakten und Experten schwindet weltweit. Warum ist das so? Wir haben dazu einen Experten befragt: den dänischen Philosophen Vincent F. Hendricks.
  31. Wer ein eigenes Geschäft aufbauen will, ist gut beraten, sich sorgfältig vorzubereiten. Dies gilt besonders für Ärzte, die mit einem verschärften Wettbewerb konfrontiert sind. Fachleute warnen sie vor Kreditgebern mit zu hohen Renditeerwartungen.
  32. Der amerikanische Astronaut Fred Haise überstand eine schwere Panne im Weltraum. Im Verkehrshaus Luzern berichtete er, wie er und seine Kameraden Jim Lovell und Jack Swigert im April 1970 eine Explosion an Bord von Apollo 13 erlebten und dank hervorragender Arbeit des Kontrollzentrums in Houston auch überlebten.
  33. Ob Jordan, See Genezareth oder Totes Meer: Die Gewässer, die eine ganze Kulturlandschaft durch ihre vielfältige symbolische und wirtschaftliche Bedeutung prägen, sind in Gefahr. Darüber täuschen auch die teilweise skurril anmutenden Szenarien nicht weg, die der italienische Fotograf Marco Zorzanello eingefangen hat.
  34. Wie Tom Hanks, der im Film «Terminal» den gestrandeten Osteuropäer spielte, dessen Land nicht mehr existierte, gab es für einen Syrer sieben Monate lang keinen Weg aus der Flughafenhalle in Kuala Lumpur. Auf ein Happy End wie bei Hanks muss er weiterhin warten.
  35. Zehn Jahre nach ihrem Beinahe-Untergang ist die UBS wieder in der Spur. Aber die Zeiten, in denen sie zweistellige Milliardengewinne schrieb, sind endgültig vorbei.
  36. Das jugoslawische Vielvölkerexperiment fand mit dem Krieg in den neunziger Jahren ein blutiges Ende, doch noch immer tobt der Streit über seine Geschichte und Vorgeschichte. Im Kampf um die Deutungshoheit haben kroatische wie serbische Nationalisten wenig Skrupel, die eigene faschistische Tradition zu mobilisieren.
  37. Der Ruf nach Investitionskontrollen im Welthandel wird immer lauter. Das Schreckgespenst sind dabei die Chinesen. Die Schweiz braucht aber keine Kontrollen, nur eine gesunde Portion Skepsis.
  38. Nach der Bayern-Wahl schlägt die Stunde der Spindoktoren: Ist die CSU selbst schuld an ihrer Schlappe, oder liegt die Verantwortung bei Angela Merkels CDU? In knapp zwei Wochen wählt Hessen, dann dürften auch die Christlichdemokraten abgestraft werden. Für die Kanzlerin könnte es dann eng werden.
  39. Das Thema Zuwanderung hat die CSU-Anhänger gespalten – und trotzdem hat die Partei gerade auch auf Bundesebene darauf gesetzt. Der Partei kamen jedenfalls viele Wähler abhanden – je etwa gleich viele zog es zu den Grünen und zur AfD.
  40. Donald Trump will Saudiarabien bestrafen. Die Machthaber im Hause Saud werfen sich in Pose und zücken die Erdölwaffe. Das könnte längerfristig allerdings auch schiefgehen.
  41. Der grösste Aktionär des Backwarenkonzerns will gegen die geplante Kapitalerhöhung votieren und präsentiert einen alternativen Vorschlag.
  42. Die amerikanische Reform der Unternehmensbesteuerung hat in den ersten sechs Monaten zu substanziellen Kapitalabflüssen aus der Schweiz geführt. Jüngste Zahlen zeigen, dass die Auslandsinvestitionen weltweit zurückgegangen sind.
  43. Am ukrainischen Finanzmarkt herrscht Nervosität: Wird eine Einigung mit dem Internationalen Währungsfonds (IMF) gelingen? Frische Hilfskredite sind zentral für das Abwenden einer Währungskrise. Aber die Verhandlungen ziehen sich hin.
  44. Präsident Trump hat mit seiner heftigen Kritik an der Geldpolitik des Fed Unverständnis und Empörung ausgelöst. Er erhält aber auch Unterstützung von Analytikern, die vor einer Liquiditätskrise warnen.
  45. Das Verschwinden des Journalisten Jamal Khashoggi belastet das Verhältnis der USA mit Saudiarabien. Exponiert ist auch eine grosse Schweizer Firma.
  46. Am Dienstag wird in Brüssel wieder verhandelt. Wann das angestrebte Rahmenabkommen abgeschlossen werden kann, bleibt offen.
  47. Die Stiftung für das Tier im Recht (TIR) geht juristisch gegen zwei Waadtländer Schlachthöfe vor. Grund sind dokumentierte Verstösse gegen das Tierschutzgesetz.
  48. Paul Scherrer gilt als einer der Väter der modernen naturwissenschaftlichen Forschung in der Schweiz. Vieles, was der ETH-Physiker seinerzeit vorlebte, setzt sich an dem nach ihm benannten Institut bis heute fort.