Neue Züricher Zeitung (NZZ): News

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  1. Die Lage im Persischen Golf spitzt sich dramatisch zu. Nach eigenen Angaben haben die iranischen Revolutionswächter jetzt einen unter britischer Flagge fahrenden Öltanker festgesetzt. London spricht von zwei Tankern, die Richtung Iran abgedrängt wurden, und verurteilt die Beschlagnahmung.
  2. Seit die USA das Atomabkommen gekündigt haben, verschärft sich der Konflikt mit Iran. In den vergangenen Wochen ist es zu mehreren schweren Zwischenfällen gekommen. Die Chronologie einer angekündigten Eskalation.
  3. Neue Dokumente implizieren, dass die Verhandlungen über verdeckte russische Spenden an die Lega monatelang andauerten. Und es gibt Hinweise dafür, dass ihr Chef Matteo Salvini mehr darüber wusste, als er zugeben will.
  4. Ministerpräsident Haradinaj hat sein Amt zur Verfügung gestellt, um vor dem Spezialgericht für Verbrechen der UCK auszusagen. Ob Anklage gegen ihn erhoben wird, ist noch offen.
  5. Eine Frau und zwei Kinder haben am Donnerstag bei einem Tötungsdelikt in Affoltern am Albis ihr Leben verloren. Auch der Ehemann und Vater der Kinder ist tot.
  6. Was vor wenigen Tagen als grundlegende Änderung der Migrationspolitik angekündigt wurde, entpuppt sich nun als kleiner Pilotversuch. Der Chef des Grenzschutzes rechnet zudem selber damit, dass die neuen Regeln vor Gericht keinen Bestand haben.
  7. Makler verkaufen über das Telefon Aktien von vermeintlich vielversprechenden Jungunternehmen – das ist für die Käufer hochriskant und gibt es so nur in der Schweiz.
  8. Für die deutsche Bundeskanzlerin hat sich diese Woche alles ideal gefügt: Ursula von der Leyen wurde EU-Kommissions-Präsidentin, Annegret Kramp-Karrenbauer übernimmt das Verteidigungsministerium. Bei der Sommerpressekonferenz in Berlin sagt Angela Merkel: «Die Wege dahin waren natürlich unvorhersehbar.»
  9. Björn Höcke treibt die AfD mit seinen radikalen Parolen vor sich her. Anderseits ist die Bundesrepublik Deutschland kein gutes Pflaster für extreme Politik. Auch der AfD könnte daher dasselbe Schicksal widerfahren wie anderen Rechtsaussen-Parteien vor ihr: Spaltung oder Implosion.
  10. Der Brandanschlag auf ein Anime-Studio in Kyoto ist das verheerendste Attentat in Japan seit fast zwanzig Jahren. Neben der allgemeinen Erschütterung beschäftigt die Nation auch der Vorwurf der Ausbeutung, den der Tatverdächtige dem Betrieb gemacht haben soll.
  11. Eine grosse Metaanalyse stellt den Medikamenten gegen Depression ein schlechtes Zeugnis aus. Was bedeutet das für Ärzte und Patienten?
  12. Der frühere Berner Boxer Enrico Scacchia ist im Alter von 56 Jahren an einem Krebsleiden gestorben.
  13. Enrico Scacchia war einst einer der schillerndsten Sportler der Schweiz. Nun ist der Boxer 56-jährig verstorben. Ein Blick zurück auf eine spektakuläre Karriere.
  14. Es gibt einen neuen Recycling-König in Europa: In Slowenien werden 72 Prozent aller Abfälle wiederverwertet. Das Land hat einen rasanten Aufstieg hingelegt, kämpft aber auch mit Altlasten.
  15. Gagarin, Glenn oder Armstrong: Die Helden der Raumfahrt sind bis heute weltberühmt. Doch ihre Taten erst möglich gemacht haben etliche Tiere.
  16. Ohne die Sonne als Energiespender wäre auf der Erde nie Leben entstanden. Aber auch der Mond ist mehr als ein schönes Anhängsel. Gäbe es ihn nicht, wäre die Erde heute eine andere.
  17. Nach einer abenteuerlichen Reise durchs Weltall und komplizierten Manövern landeten Armstrong und Aldrin vor 50 Jahren sanft auf der staubigen Oberfläche des Mondes. Wie haben die mutigen Astronauten das geschafft?
  18. Eine unfassbare Zahl von Menschen wurde zwischen 1941 und 1943 in Babij Jar bei Kiew von NS-Schergen in einer Schlucht ermordet und verscharrt. Opfer waren vor allem Juden, aber auch sowjetische Kriegsgefangene, Roma, Psychiatriepatienten, Kommunisten und OUN-Angehörige. Jetzt soll endlich ein Memorial entstehen.
  19. Am 20. Juli 1954 überquert der Verfassungsschutzpräsident Otto John unter mysteriösen Umständen die Grenze nach Ostberlin – und kehrt nicht mehr zurück. An einer Pressekonferenz folgen heftige Angriffe auf die Bundesrepublik, die von Nazis durchsetzt sei. Ein Blick zurück.
  20. Nun soll sie auch das James-Bond-Drehbuch aufpeppen: Pointen sind Phoebe Waller-Bridges Stärke, wie die Erfolgsserien «Fleabag» und «Killing Eve» illustrieren.
  21. Eine Million Besucher, hundert Millionen Franken Budget und eine Arena so gross wie ein Fussballstadion: Was ist das für ein Fest, das nur einmal pro Generation stattfindet und mittlerweile in die Liste des Unesco-Welterbes aufgenommen wurde?
  22. 5500 Laiendarsteller prägen das diesjährige Winzerfest in Vevey. Sie treten in einer Arena auf, die so gross ist wie ein Fussballstadion. Ein Blick auf die gigantische Bühne – und dahinter.
  23. Der Apple Park ist die neue Sehenswürdigkeit des Silicon Valley. Seit kurzem ist auch bekannt, wie viel das exklusive Gebäude wert ist – und wie viel Steuern Apple dafür zahlen muss.
  24. Soziale Netzwerke werden im grossen Stil dafür genutzt, das eigene Glück zur Schau zu stellen. Das grösste Glück vieler Eltern ist der eigene Nachwuchs. Muss man die Kinder deswegen gleich im Internet vorführen?
  25. Mit dem Alma-Teleskop haben Astronomen zum ersten Mal eine Staubscheibe um einen jungen Exoplaneten entdeckt. Möglicherweise wiederholt sich hier gerade, was der Jupiter vor 4,5 Milliarden Jahren durchgemacht hat.
  26. Wozu sind Ferien da? Zum Lesen natürlich. Nur, was soll man lesen? Die Fülle des Lesenswerten ist gross, die Zeit begrenzt. Wenn Sie Ihre Ferienbücher noch nicht ausgesucht haben: hier zwölf ganz persönliche Tipps aus der NZZ-Feuilletonredaktion.
  27. Bäume haben Empfindungen, können kommunizieren und einen Sonnenbrand einfangen. Das lernt man auf einer Waldexkursion mit der Biologin Diana Soldo. Vor allem aber bringt sie gängige Denkmuster ins Wanken.
  28. Politische Vorstösse, die den Fremdenverkehr in den Schweizer Alpen mit Subventionen überschütten möchten, häufen sich. Die Ideen gründen auf einer falschen Analyse des Sektors und sind finanziell gefährlich. Vor allem aber lassen sie Unternehmergeist vermissen.
  29. Bei den Europawahlen haben die meisten etablierten Parteien die Abschreckung vor den Ewiggestrigen zur Agenda gemacht. Was fehlt, sind die Themen für morgen, die Gestaltung der Zukunft. Europa braucht mehr Leuchttürme.
  30. Jeder kennt das: Hat man viel Geld zur Verfügung, kauft man oft Sinnloses und Überflüssiges. Und wenn die Zeit vor Ferienbeginn davon zu rennen scheint, arbeitet man plötzlich viel produktiver.
  31. Der indische Teilstaat erstellt ein neues Bürgerregister. Mehr als vier Millionen Menschen droht die Staatenlosigkeit. Hindu-nationalistische Scharfmacher sehen ein Modell für das ganze Land.
  32. Das amerikanische Aussenministerium ist bereit, in die blockierten Kosovo-Verhandlungen einzugreifen. Weil es der EU zunehmend an Gestaltungskraft mangelt, ist das Engagement Washingtons eine Chance.
  33. Ein Notfallmechanismus soll dem zynischen Treiben bei der Aufnahme geretteter Bootsflüchtlinge ein Ende bereiten. Doch die geplante Koalition williger EU-Länder bleibt vorerst klein, und Italien knüpft die Öffnung seiner Häfen an knallharte Bedingungen.
  34. Vor Urnengängen zu städtischen Glasfasernetzen heisst es oft, diese würden rentieren. Die Stimmbürger sollten skeptisch sein. Nach der Abstimmung steht plötzlich der Service public im Zentrum.
  35. Das Glasfasernetz des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich (EWZ) ist derzeit nicht rentabel. Dies rechtfertige aber nicht, dass sich der Stromversorger bei den Tarifen an Swisscom orientiert. Der Preisüberwacher gibt dem kleinen Internetanbieter «Init7» recht, der sich durch das EWZ diskriminiert sieht.
  36. Eigentlich hat er sein Versagen schon vielfach und grausam bewiesen. Dennoch übt der Sozialismus auf viele Menschen noch immer eine eigenartige Anziehungskraft aus. Mit blosser Vernunft ist diesem Phänomen nicht beizukommen.
  37. Die Grenze zwischen der Geldpolitik und der Fiskalpolitik sei in den letzten Jahren schwächer geworden und der Grenznutzen weiterer Zinssenkungen nehme ab, findet Carolin Schulze Palstring vom Bankhaus Metzler. Als das derzeit grösste Risiko für die Konjunktur und die Finanzmärkte sieht die Ökonomin den Handelskonflikt.
  38. Neben der US-Investmentbank mussten auch andere Wall-Street-Adressen wegen der gedämpften Aktivitäten vieler verunsicherter Marktteilnehmer im Handel zurückstecken.
  39. Die Berliner Online-Bank N26 sammelt noch mehr Geld ein und expandiert in die Schweiz. Gründer und Chef Valentin Stalf informiert im Gespräch über Pläne für die N26-App, wie sich die Bank vor Betrügern schützen will und was er von der Facebook-Währung Libra hält.
  40. Musikfestivals galten schon als Umweltsünde, als Greta Thunberg noch niemandem ein Begriff war. Wie gehen Schweizer Veranstalter damit um, dass ihr Zielpublikum plötzlich fürs Klima auf die Strasse geht?
  41. Die stadtnahen Gemeinden wachsen rasant – dies wird zunehmend ein Problem für die SVP.
  42. Die Schweizer Bundesanwaltschaft will das Verfahren gegen Franz Beckenbauer von den übrigen abtrennen. Gegen die anderen Beschuldigten hingegen soll Anklage erhoben werden.
  43. Ein Gummiboot in der Wasserwalze, zwei Todesfälle und ein SP-Politiker mit einem Bootsunfall: Am Rhein haben sich die Unfälle gehäuft. Das Flussbaden und Gummibootfahren ist gefährlicher, als die meisten annehmen.
  44. Die Trolleybuslinie bringt Schützinnen, Genossenschafter, Partyvolk und Aussenquartiere zueinander. Zwischen Bucheggplatz und Langstrasse entdeckte Zürich schon vor 80 Jahren die Elektromobilität.
  45. Der Zürcher Steuerkompromiss sei sehr wichtig, sagt der Länderchef eines amerikanischen Konzerns, der seinen Europasitz in Horgen hat. Die Reform liefert ihm konzernintern Argumente für den Standort am Zürichsee – und gegen Lockrufe aus den Niederlanden.
  46. Ronnie Schildknecht hat neunmal das Rennen in Zürich gewonnen. Bei den letzten Teilnahmen erreichte er allerdings keine guten Resultate mehr. Doch bei ihm weiss man nie – unter den Triathleten ist er ein Spezialfall.