Neue Züricher Zeitung (NZZ): News

  1. Immer wieder wollen Politiker Leistungen in der Grundversicherung streichen, um Kosten zu sparen. Doch das Problem ist nicht die Breite des Angebots – sondern dass nicht alle Patienten die richtige Behandlung erhalten.
  2. Was heisst schon gesund? Nimmt man die Definition der Weltgesundheitsorganisation, sieht es für die meisten düster aus.
  3. Der konservative Unternehmer wird nach 2010 zum zweiten Mal Präsident Chiles. Piñera profitierte von einer Spaltung der Mitte-links-Koalition von Präsidentin Bachelet.
  4. Der der Nötigung und der sexuellen Belästigung beschuldigte CVP-Politiker zieht die Konsequenzen aus der Affäre. Er hat sein Amt als Nationalrat am Sonntagabend zur Verfügung gestellt.
  5. In den Abflughallen des verkehrsreichsten Flughafens der Welt stolpern Passagiere durch die Dunkelheit. Draussen warten Flugzeuge stundenlang auf Service für die an Bord gestrandeten Reisenden.
  6. Die Gewerkschaften in Italien, Portugal und Irland haben ihre geplanten Streiks abgesagt. Erstmals wird das Unternehmen Gewerkschaften zulassen.
  7. Der amerikanische Präsident Trump hat mit einem innerparteilichen Gegner noch eine offene Rechnung. Das geht so weit, dass er dessen Namen nicht in Verbindung mit der republikanischen Parteiführung lesen möchte.
  8. Den Stadtratswahlkampf bestreiten SVP, FDP und CVP gemeinsam. An der diesjährigen Budgetdebatte zogen sie aber oft nicht am selben Strick. Rückblick auf drei Tage im Zürcher Rathaus.
  9. Das Zürcher Stadtparlament hat das Budget 2018 leicht verbessert. Aber die absehbaren Probleme der Stadt sind damit nicht gelöst.
  10. Für den protestantischen Theologen Friedrich Wilhelm Graf ist es eine Aufgabe von religiösen Institutionen, dafür zu sorgen, dass ihre Mitglieder den Rechtsstaat anerkennen. Es wäre wünschenswert, dass diese Lernprozesse auch im Islam schnell erfolgten, so Graf in der Gesprächsreihe «NZZ-Standpunkte».
  11. «Die letzten Jedi» spielen bereits am Eröffnungswochenende in den USA und Kanada rund 220 Millionen Dollar ein.
  12. Die Normalisierung der Geldpolitik kann zu Korrekturen an den Finanzmärkten führen. Unklar sind die Auslöser und das Timing solcher Korrekturen.
  13. Militante Palästinenser hatten erneut zwei Raketen auf Israel abgefeuert. Es gab auf beiden Seiten keine Verletzten.
  14. Wegen Verzögerungen bei der Auszählung und Manipulationsvorwürfen gab es nach der Wahl wochenlang Unruhen. Die Opposition erkennt das Ergebnis der Wahlbehörde nicht an.
  15. Die steilste Standseilbahn der Welt, die Stoos Bahn in Morschach SZ, läuft nach fünfjährigem Umbau wieder. Am Samstag (16.12.) findet die Eröffnungsfahrt statt, an der auch (Noch-)Bundespräsidentin Doris Leuthard den Aufstieg geniessen wird.
  16. Philosophen der Aufklärung haben Religion mehrfach für obsolet erklärt, doch lebt sie munter fort. Der Theologe Friedrich Wilhelm Graf spricht in «NZZ Standpunkte» über den Zustand des Christentums und den Appeal des Islam sowie über den Glauben in der Gegenwart.
  17. Ein spannendes Nachrichten-Jahr 2017 geht zu Ende. Wie gut erinnern Sie sich noch an die wichtigsten Ereignisse und Personen? In unserem Quiz erfahren Sie, ob Sie das Geschehen gut genug verfolgt haben.
  18. Bei den Videos liegt ein Latin-Song vorn und bei den Tweets eine Bitte um Hähnchen-Nuggets. Und die Schweizer? Die interessieren sich für neue iPhones. Ein Jahresrückblick aus Nutzersicht.
  19. Die Traurigkeit Saturns bei «The Outline», die «#metoo»-Debatte bei der «Zeit», ein interaktives Erklärstück zur Spieltheorie – Redaktorinnen und Redaktoren der NZZ präsentieren ihre Lieblingsgeschichten von 2017 in anderen Medien.
  20. Diese Ausdrücke haben Investoren 2017 genervt oder falsche Erwartungen geweckt.
  21. Die NZZ-Redaktion blickt zurück und präsentiert Geschichten, die am Ende des Jahres 2017 in Erinnerung bleiben. Stöbern Sie durch über 400 persönliche Empfehlungen.
  22. Die wahrscheinlich kunstvollsten Lastwagen der Welt sind auf Pakistans Strassen unterwegs. Die Verzierung der Nutzfahrzeuge hat sich zu einer eigenen Kunstform entwickelt.
  23. Mit dem Spielfilm-Zweiteiler «Private Banking» wagt sich SRF an ein brisantes Thema. Die Co-Autorin und Regisseurin Bettina Oberli («Die Herbstzeitlosen», «Tannöd») über Reichtum, Traditionen und die Frage, weshalb aus der geplanten Serie dann doch nichts wurde.
  24. Pop, Rock, Funk, Hip-Hop: James Brown hat die Musik des 20. Jahrhunderts geprägt wie kaum einer und dabei auch noch getanzt.
  25. Weihnachten ist die Zeit, in der man schon genug mit der Familie diskutiert. Wir schonen Sie daher ein paar Tage und hoffen, Sie im neuen Jahr wieder begrüssen zu dürfen.
  26. Das Pentagon hat offiziell die Existenz eines Programms zur Untersuchung von Ufos bestätigt. Sollte sich der Staat ein solches Programm leisten?
  27. Die amerikanische Behörde FCC hat die unter Barack Obama verabschiedeten Regeln für die Netzneutralität rückgängig gemacht. Was bedeutet das für die digitale Welt?
  28. Bäder, Bauten, Boulevards: Die georgische Hauptstadt ächzt unter ihrem reichen Kulturerbe. Das Eigene und das Fremde gehen dabei ineinander über. Gleichzeitig entstehen neue Projekte mit Zukunftspotenzial.
  29. Das Dossier über die zukünftige EU-Aussengrenze in Irland hat die Brexit-Verhandlungen letzte Woche an den Rand des Scheiterns gebracht. Warum? Ein Augenschein vor Ort.
  30. Eine Tessiner Startup-Firma und Forschende der ETH und anderer Hochschulen funktionierten Ende 2015 einen Stollen im Gotthardmassiv zur Versuchsanlage um. Ihr Ziel: mit Druckluft Strom zu speichern.
  31. Nicht mehr lange, und die türkische Kleinstadt Hasankeyf wird unter den Wassermassen eines Stausees versinken. Die Bewohner verlieren nicht nur ihre Heimat, sondern auch eine vielfältige Kulturlandschaft.
  32. Im August 2005 schrammte Zürich nur knapp an einer Hochwasserkatastrophe vorbei, die Milliardenschäden provoziert hätte. Was ist seitdem passiert? Und wird die Stadt demnächst vor Überflutungen geschützt sein?
  33. Am 23. August stürzen im bündnerischen Bondo drei Millionen Kubikmeter Fels auf den Gletscher des Pizzo Cengalo. Für die Wissenschaft ist der Grund für den verheerenden Murgang  eine weltweit sehr seltene Verkettung von Naturereignissen.
  34. Zur Weltkultur des Eros hat die Sowjetunion nichts beigetragen. Die Diktatur des Proletariats war puritanisch – Sex spielte sich, mangels Männern und Möglichkeiten, oft in Grauzonen ab. Trotz einer wilden Enttabuisierung in den neunziger Jahren sind die Geschlechterverhältnisse in Russland stark verkrustet geblieben.
  35. Das republikanische Establishment hat fürs Erste Grund zum Jubeln: Der Putschversuch von Steve Bannon ist abgewehrt, die Steuerreform steht, Dutzende konservative Bundesrichter wurden bestätigt. Doch schon im kommenden Jahr droht der Partei ein Desaster.
  36. Die Losung des digitalen Arbeitens ist eine spiegelverkehrte. Sie muss lauten: «Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser.» Führung wird damit nicht überflüssig, nur anders.
  37. In 15 Monaten wird Grossbritannien durch den Automatismus der Austrittsregeln aus der EU hinausfallen. Der Brexit bietet zwei realistische Ziele, die das Königreich beide nicht will.
  38. Eine staatliche australische Missbrauchskommission empfiehlt der katholischen Kirche, den Pflichtzölibat aufzuheben. Das ist ungewöhnlich, aber nur folgerichtig.
  39. Die Kantone entscheiden, welche Kliniken auf die Spitalliste kommen und welche Leistungen zuhanden der obligatorischen Krankenversicherung abgerechnet werden dürfen. Ein Mitspracherecht der Versicherer wäre sinnvoll.
  40. Die privaten Verlage kämpfen mit den ökonomischen Folgen der Digitalisierung. Die SRG hingegen baut ihre Stellung aus und wird allmählich übermächtig. Noch ist es nicht zu spät für eine Kurskorrektur.
  41. Die Digitalisierung macht den Menschen gläsern und seine Privatsphäre potenziell verwundbar. Deren wahrer Wert wird wohl erst erkannt, wenn sie missbraucht worden ist.
  42. Die Wertedebatte ist anfällig für Populisten, wenn sie substanzlos erfolgt. Sie ist aber ein grosser Gewinn, wenn sie das Bewusstsein für verbindende und verbindliche Grundwerte schärft.
  43. Die Unionsparteien und die SPD haben sich am Mittwochabend erstmals zu konkreten Gesprächen über eine mögliche Regierungsbildung getroffen.
  44. Heute beginnen in Deutschland SPD und Union die Gespräche über eine Neuauflage der grossen Koalition. Beide Seiten fürchten, zu grosse Kompromisse eingehen zu müssen. Die wichtigsten Diskussionspunkte im Überblick.
  45. Es scheint, als hätte CSU-Chef Horst Seehofer für alles einen passenden, kernigen Spruch parat. Eine kleine Zitate-Sammlung.
  46. Angela Merkel steht nach dem Scheitern der Koalitionsgespräche vor einer ungewissen Zukunft. Der Werdegang der 1954 geborenen, in der DDR aufgewachsenen Physikerin ist beeindruckend; die nüchterne Politikerin ist zum Sinnbild deutscher Gründlichkeit geworden. Ein Blick zurück auf ihre Karriere.
  47. Die CDU hat sich trotz schlechtem Wahlergebnis als Sieger durchgemogelt. Das dürfte auch eine neue grosse Koalition mit der SPD belasten.
  48. Theresa May will sich beim Zeitpunkt des EU-Austritts noch nicht definitiv festlegen. Sie konzentriert sich zunächst darauf, einen Kompromiss zur Brexit-Vorlage zu finden.
  49. Inés Arrimadas und Marta Rovira vertreten gegensätzliche Positionen: für Spaniens Einheit, für Kataloniens Unabhängigkeit. Beide verfügen als Anwältinnen über rhetorische Schlagkraft.
  50. In der katalanischen Wahl zeichnen sich unübersichtliche Kräfteverhältnisse ab. Bereits ist die Rede von «Unregierbarkeit», und es wird schon über eine Wiederholung der Wahl spekuliert.